ASPIRIN MIGRÄNE Brausetabletten

PZN 00958298
Производитель Bayer Vital GmbH
Форма Таблетки шипучие
Ёмкость 24 St
Рецепт нет
11.63 €

Аннотация


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Allgemeine Informationen zu ASPIRIN® Migräne
Zuverlässige Hilfe bei Migräne
Aspirin Migräne hilft schnell und zuverlässig bei migränebedingtenKopfschmerzen mit und ohne Aura. Auch Begleitsymptome wie Übelkeit,Licht- und Lärmempfindlichkeit werden durch die Einnahme deutlichgebessert.
In neuen Untersuchungen erwies sich Aspirin Migräne bei mittelstarkenbis starken Kopfschmerzen als vergleichbar wirksam aber besserverträglich als Sumatriptan, ein Wirkstoff aus der Substanzklasse derso genannten “Triptane”.

Gut verträglich
Aspirin Migräne enthält den Wirkstoff Acetylsalicylsäure, Pufferstoffewie Natriumcitrat und Zitronensäure sowie Brausesalze. Das Puffersystemsorgt für eine schnelle Auflösung der Tablette und die rasche Aufnahmein den Körper. Dadurch ist Aspirin Migräne schnell wirksam und gutverträglich.

Da die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft eine Dosierung von1000 mg des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure empfiehlt, sollten Sie immer2 Aspirin Migräne Brausetabletten gleichzeitig und rechtzeitig, alsobei Einsetzen der ersten Beschwerden, einnehmen.

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oderApotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie die Brausetablette nach Auflösen in einem Glas Wasserwährend oder nach einer Mahlzeit ein.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3Tage anwenden.

Überdosierung?
Schwindel und Ohrenklingen können, insbesondere bei Kindern und älterenPatienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein. WeitereÜberdosierungserscheinungen sind beschleunigte Atmung, Übelkeit,Erbrechen, Seh- und Hörstörung, Kopfschmerzen undVerwirrtheitszustände. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganznormal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern undälteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfallefragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oderVorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben derPackungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt,sollten sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Was sollten Sie beachten?
  • Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischenAtemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionenwie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einenAsthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. FragenSie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
  • Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln könnenKopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden.Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzenchronisch werden.
  • Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinereEingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme desArzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungenauftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einemneuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arztoder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbstkaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einigeZeit zurückliegt.
  • Alkohol soll während einer Dauerbehandlung möglichstvermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen isterlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

Inhaltstoffe Aspirin Migräne Brausetabletten:
Acetylsalicylsäure - 500 mg

Anwendung:
Bei Kopfschmerzen, bei Migräneanfällen mit und ohne Aura

Dosierung:
Erwachsene:
  • Bei Bedarf 2 Brausetabletten einnehmen
  • Höchstens 3mal täglich im Abstand von 4 bis 8 Stundeneinnehmen

Art und Weise:
Beide Brausetabletten in etwas Flüssigkeit auflösen. Nicht aufnüchternen Magen einnehmen

Kontraanwendung:
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionenauftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schoneine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteiledes Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei:
  • Magen- und Darmgeschwüren
  • Krankhaft erhöhter Blutungsneigung

Das Arzneimittel soll nicht oder nur unter ärztlicherKontrolle eingenommen werden bei:
  • Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer,Schmerz- und Rheumamittel
  • Gleichzeitiger Einnahme von gerinnungshemmendenArzneimitteln
  • Asthma
  • Chronischen oder wiederkehrenden Magen- oderZwölffingerdarmbeschwerden
  • Vorgeschädigter Niere
  • Schweren Leberfunktionsstörungen
  • Kindern und Jugendlichen mit Fieber
  • Vorsicht bei erhöhten Harnsäurespiegeln. Das Arzneimittelvermindert bereits in niedrigen Mengen die Harnsäureausscheidung undkann somit unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

Nebenwirkungen:
Bei Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen)oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mitHeuschnupfen) und bei Überempfindlichkeit gegen Schmerz- undRheumamittel aller Art kommt es bei Anwendung vonAcetylsalicylsäure-haltigen Arzneimitteln häufiger zu Atemnot. Indiesem Fall sollte vor der Einnahme der Arzt befragt werden.
  • Allergische Reaktionen, wie z.B. Hautreaktionen, Juckreizoder Nesselfieber.
  • Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Erbrechen,Durchfälle, Magenschmerzen)
  • Kopfschmerzen, Schwindel
  • Magen-Darm-Geschwüre
  • Eisenmangel/Blutarmut

Wechselwirkungen:
Einige Medikamente gegen zu viel Magensäure oder Sodbrennen (Antazida)können die Wirkung von Acetylsalicylsäure beeinträchtigen.

Patientenhinweise:
Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht ingrößeren Mengen einnehmen

Schwangerschaft:
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichstnur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

  • Da der Einfluss des Medikamentes auf die Schwangerschaftungeklärt ist, sollte das Arzneimittel im 1. und 2.Schwangerschaftsdrittel nicht eingenommen werden.
  • Das Arzneimittel darf im letzten Schwangerschaftsdrittelnicht eingenommen werden.
  • Im letzten Drittel der Schwangerschaft kann die Einnahmedes Arzneimittels zu einer Verlängerung der Schwangerschaft und zurWehenhemmung führen. Bei Mutter und Kind ist eine gesteigerteBlutungsneigung beobachtet worden. Bei Einnahme des Arzneimittels kurzvor der Geburt kann es insbesondere bei Frühgeborenen zu Blutungen indie Schädelhöhle kommen. Ein bestimmter Herzfehler (Ductus arteriosusBotalli) beim Ungeborenen kann entstehen.
  • Acetylcystein geht in geringen Mengen in die Muttermilchüber.
  • Da nachteilige Wirkungen auf den Säugling nicht bekanntsind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Menge eineUnterbrechung des Stillens nicht erforderlich sein.
  • Bei längerer Einnahme höherer Mengen sollte abgestilltwerden.

Sonstiges:
Bei Personen mit einer natriumarmen Diät ist der Natriumgehalt desArzneimittels zu beachten.
  • Bei Einnahme vor Operationen ist der Arzt bzw. Zahnarzt zuinformieren.
  • Schwindel und Ohrenklingen können insbesondere bei Kindernund älteren Menschen Anzeichen einer Überdosierung sein. In diesenFällen ist der Arzt zu benachrichtigen.
  • Bei Leber- und Nierenstörungen muss die Menge verringertbzw. der Abstand zwischen den Einnahmen verlängert werden.
  • Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesonderebei gleichzeitiger Einnahme mehrerer schmerzstillender Medikamente, zurdauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagensführen.
  • Bei Überschreitung der empfohlenen Einnahmemengen könnendie Leberwerte ansteigen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle derLeberwerte, insbesondere bei Kindern, erforderlich.

Zusammensetzung von ASPIRIN® Migräne

1 Tabl. enthält
Wirkstoffe
  • 500 mg Acetylsalicylsäure
Hilfsstoffe
  • Natriumcarbonat
  • Natriumhydrogencarbonat
  • Citronensäure, wasserfreie
  • Natrium dihydrogencitrat

Anwendungsgebiete von ASPIRIN® Migräne

Das Arzneimittel ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/ Analgetikum).

Das Arzneimittel wird angewendet zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit und ohne Aura.

Dosierung von ASPIRIN® Migräne

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

AlterEinzeldosisTagesgesamtdosis
Erwachsene2 Brausetabletten6 Brausetabletten

Dauer der Anwendung
Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4 - 8 Stunden bis zu 3 x täglich eingenommen werden.
Die Tagesgesamtdosis darf dabei jedoch nicht überschritten werden.
Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.

Bei Überdosierung:
Ohrensausen (Tinnitus), Hörstörungen, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer schweren Vergiftung sein.

Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt.
Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung / Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Wechselwirkungen von ASPIRIN® Migräne

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit dem Arzneimittel beeinflusst werden.

Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:

- Blutgerinnungshemmende (z.B. Cumarin, Heparin) und blutgerinnselauflösende Arzneimittel:

Acetylsalicylsäure kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer Blutgerinnsel auflösenden Behandlung eingenommen wurde. Daher müssen Sie, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgeführt werden soll, auf Zeichen äußerer oder innerer Blutung (z. B. blaue Flecken) aufmerksam achten.

- Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer), z. B. Ticlopidin, Clopidogrel:

erhöhtes Risiko für Blutungen.

- Andere schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Analgetika / Antiphlogistika) bei Dosierungen ab 6 Kautabletten pro Tag und mehr:

erhöhtes Risiko für Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich.

- Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison):

erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.

- Alkohol:

das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen ist erhöht.

- Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzkraft).

- Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika):

der Blutzuckerspiegel kann sinken.

- Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).

- Valproinsäure (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns [Epilepsie]).

- Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen):

das Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich steigt.

 

Abschwächung der Wirkung:

- Diuretika (Arzneimittel zur Förderung der Harnausscheidung) bei Dosierungen ab 6 Kautabletten pro Tag und mehr.

- ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel) bei Dosierungen ab 6 Kautabletten pro Tag und mehr.

- Harnsäureausscheidende Gichtmittel (z. B. Probenecid, Benzbromaron).

Nebenwirkungen von ASPIRIN® Migräne

Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungenhaben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten.

Die Häufigkeitsangaben, die über Einzelfälle hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung der maximalen Tagesdosis von 3 g Acetylsalicylsäure.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Häufig

- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen.

Gelegentlich

- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen.

Selten

- schwerwiegende Blutungen wie z. B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (Antikoagulantien), die in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich sein können.

- Magen-Darmblutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen, welche Zeichen einer schweren Magenblutung sein können, müssen Sie sofort den Arzt benachrichtigen.

- Magen-Darmgeschwüre, die sehr selten zu einem Durchbruch führen können.

- Überempfindlichkeitsreaktionen der Atemwege, des Magen-Darm-Bereichs und des Herz-Kreislauf-Systems, vor allem bei Asthmatikern. Folgende Krankheitsmerkmale können auftreten: z. B. Blutdruckabfall, Anfälle von Atemnot, Entzündungen der Nasenschleimhaut, verstopfte Nase, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (QuinckeÖdem).

- Überempfindlichkeitsreaktionen wie schwere Hautreaktionen (bis hin zu schweren fieberhaft verlaufenden Hautausschlägen mit Schleimhautbeteiligung [Erythema exsudativum multiforme]).

- Magen-Darm-Entzündungen.

Sehr selten

- Erhöhungen der Leberwerte.

Häufigkeit nicht bekannt

- Blutungen wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen oder Blutungen der Harn ableitenden Wege und der Geschlechtsorgane mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.

- Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus) und geistige Verwirrung können Anzeichen einer Überdosierung sein.

Wenn Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, sollten Sie das Arzneimittel nicht weiter einnehmen.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.

Gegenanzeigen zu ASPIRIN® Migräne

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Acetylsalicylsäure, andere Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile sind;
- wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen (Salicylate oder andere nichtsteroidale Entzündungshemmer) mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich reagiert haben;
- bei akuten Magen- und Darmgeschwüren;
- bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung;
- bei Leber- und Nierenversagen;
- bei schwerer, nicht durch Medikamente eingestellter Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz);
- wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen;
- in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft.

Schwangerschaft und Stillzeit zu ASPIRIN® Migräne

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollten Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.

Wenden Sie sich daher unbedingt vor einer Einnahme des Arzneimittels an Ihren Arzt.

In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Acetylsalicylsäure, den Wirkstoff des Arzneimittels, wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind vor und während der Geburt, nicht einnehmen.

Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nichtsteroidale Entzündungshemmer), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Medikamentes umkehrbar (reversibel).

Stillzeit

Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über.

Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei gelegentlicher Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich.

Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme hoher Dosen sollten Sie jedoch abstillen.

Anwendung zu ASPIRIN® Migräne

Lösen Sie die beiden Brausetabletten in einem Glas Wasser auf und trinken Sie den gesamten Inhalt des Glases.

Patientenhinweise zu ASPIRIN® Migräne

Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
- bei Überempfindlichkeit gegen andere Schmerzmittel (Analgetika) / Entzündungshemmer (Antiphlogistika) / bestimmte Arzneimittel gegen Rheuma (Antirheumatika) oder andere Allergie auslösende Stoffe;
- bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber), Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegserkrankungen;
- bei gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln;
- bei Magen- oder Darmgeschwüren oder Magen-Darmblutungen in der Vorgeschichte;
- bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion;
- vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. Ziehen eines Zahnes); es kann zur verstärkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie das Arzneimittel eingenommen haben.

Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme führen und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können.
Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.

Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei entsprechend gefährdeten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Kinder und Jugendliche

Das Arzneimittel soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken.

Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Aufbewahrung
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

http://www.pharmadata.de/pdf/beipackzettel/ext/0958298/Beipackzettel-ASPIRIN-Migrne-24-St.pdf
Allgemeine Informationen zu ASPIRIN® Migräne
Zuverlässige Hilfe bei Migräne
Aspirin Migräne hilft schnell und zuverlässig bei migränebedingtenKopfschmerzen mit und ohne Aura. Auch Begleitsymptome wie Übelkeit,Licht- und Lärmempfindlichkeit werden durch die Einnahme deutlichgebessert.
In neuen Untersuchungen erwies sich Aspirin Migräne bei mittelstarkenbis starken Kopfschmerzen als vergleichbar wirksam aber besserverträglich als Sumatriptan, ein Wirkstoff aus der Substanzklasse derso genannten “Triptane”.

Gut verträglich
Aspirin Migräne enthält den Wirkstoff Acetylsalicylsäure, Pufferstoffewie Natriumcitrat und Zitronensäure sowie Brausesalze. Das Puffersystemsorgt für eine schnelle Auflösung der Tablette und die rasche Aufnahmein den Körper. Dadurch ist Aspirin Migräne schnell wirksam und gutverträglich.

Da die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft eine Dosierung von1000 mg des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure empfiehlt, sollten Sie immer2 Aspirin Migräne Brausetabletten gleichzeitig und rechtzeitig, alsobei Einsetzen der ersten Beschwerden, einnehmen.

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oderApotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie die Brausetablette nach Auflösen in einem Glas Wasserwährend oder nach einer Mahlzeit ein.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3Tage anwenden.

Überdosierung?
Schwindel und Ohrenklingen können, insbesondere bei Kindern und älterenPatienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein. WeitereÜberdosierungserscheinungen sind beschleunigte Atmung, Übelkeit,Erbrechen, Seh- und Hörstörung, Kopfschmerzen undVerwirrtheitszustände. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganznormal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern undälteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfallefragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oderVorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben derPackungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt,sollten sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Was sollten Sie beachten?
  • Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischenAtemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionenwie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einenAsthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. FragenSie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
  • Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln könnenKopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden.Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzenchronisch werden.
  • Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinereEingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme desArzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungenauftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einemneuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arztoder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbstkaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einigeZeit zurückliegt.
  • Alkohol soll während einer Dauerbehandlung möglichstvermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen isterlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

Inhaltstoffe Aspirin Migräne Brausetabletten:
Acetylsalicylsäure - 500 mg

Anwendung:
Bei Kopfschmerzen, bei Migräneanfällen mit und ohne Aura

Dosierung:
Erwachsene:
  • Bei Bedarf 2 Brausetabletten einnehmen
  • Höchstens 3mal täglich im Abstand von 4 bis 8 Stundeneinnehmen

Art und Weise:
Beide Brausetabletten in etwas Flüssigkeit auflösen. Nicht aufnüchternen Magen einnehmen

Kontraanwendung:
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionenauftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schoneine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteiledes Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei:
  • Magen- und Darmgeschwüren
  • Krankhaft erhöhter Blutungsneigung

Das Arzneimittel soll nicht oder nur unter ärztlicherKontrolle eingenommen werden bei:
  • Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer,Schmerz- und Rheumamittel
  • Gleichzeitiger Einnahme von gerinnungshemmendenArzneimitteln
  • Asthma
  • Chronischen oder wiederkehrenden Magen- oderZwölffingerdarmbeschwerden
  • Vorgeschädigter Niere
  • Schweren Leberfunktionsstörungen
  • Kindern und Jugendlichen mit Fieber
  • Vorsicht bei erhöhten Harnsäurespiegeln. Das Arzneimittelvermindert bereits in niedrigen Mengen die Harnsäureausscheidung undkann somit unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

Nebenwirkungen:
Bei Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen)oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mitHeuschnupfen) und bei Überempfindlichkeit gegen Schmerz- undRheumamittel aller Art kommt es bei Anwendung vonAcetylsalicylsäure-haltigen Arzneimitteln häufiger zu Atemnot. Indiesem Fall sollte vor der Einnahme der Arzt befragt werden.
  • Allergische Reaktionen, wie z.B. Hautreaktionen, Juckreizoder Nesselfieber.
  • Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Erbrechen,Durchfälle, Magenschmerzen)
  • Kopfschmerzen, Schwindel
  • Magen-Darm-Geschwüre
  • Eisenmangel/Blutarmut

Wechselwirkungen:
Einige Medikamente gegen zu viel Magensäure oder Sodbrennen (Antazida)können die Wirkung von Acetylsalicylsäure beeinträchtigen.

Patientenhinweise:
Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht ingrößeren Mengen einnehmen

Schwangerschaft:
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichstnur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

  • Da der Einfluss des Medikamentes auf die Schwangerschaftungeklärt ist, sollte das Arzneimittel im 1. und 2.Schwangerschaftsdrittel nicht eingenommen werden.
  • Das Arzneimittel darf im letzten Schwangerschaftsdrittelnicht eingenommen werden.
  • Im letzten Drittel der Schwangerschaft kann die Einnahmedes Arzneimittels zu einer Verlängerung der Schwangerschaft und zurWehenhemmung führen. Bei Mutter und Kind ist eine gesteigerteBlutungsneigung beobachtet worden. Bei Einnahme des Arzneimittels kurzvor der Geburt kann es insbesondere bei Frühgeborenen zu Blutungen indie Schädelhöhle kommen. Ein bestimmter Herzfehler (Ductus arteriosusBotalli) beim Ungeborenen kann entstehen.
  • Acetylcystein geht in geringen Mengen in die Muttermilchüber.
  • Da nachteilige Wirkungen auf den Säugling nicht bekanntsind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Menge eineUnterbrechung des Stillens nicht erforderlich sein.
  • Bei längerer Einnahme höherer Mengen sollte abgestilltwerden.

Sonstiges:
Bei Personen mit einer natriumarmen Diät ist der Natriumgehalt desArzneimittels zu beachten.
  • Bei Einnahme vor Operationen ist der Arzt bzw. Zahnarzt zuinformieren.
  • Schwindel und Ohrenklingen können insbesondere bei Kindernund älteren Menschen Anzeichen einer Überdosierung sein. In diesenFällen ist der Arzt zu benachrichtigen.
  • Bei Leber- und Nierenstörungen muss die Menge verringertbzw. der Abstand zwischen den Einnahmen verlängert werden.
  • Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesonderebei gleichzeitiger Einnahme mehrerer schmerzstillender Medikamente, zurdauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagensführen.
  • Bei Überschreitung der empfohlenen Einnahmemengen könnendie Leberwerte ansteigen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle derLeberwerte, insbesondere bei Kindern, erforderlich.

Zusammensetzung von ASPIRIN® Migräne

1 Tabl. enthält
Wirkstoffe
  • 500 mg Acetylsalicylsäure
Hilfsstoffe
  • Natriumcarbonat
  • Natriumhydrogencarbonat
  • Citronensäure, wasserfreie
  • Natrium dihydrogencitrat

Anwendungsgebiete von ASPIRIN® Migräne

Das Arzneimittel ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/ Analgetikum).

Das Arzneimittel wird angewendet zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit und ohne Aura.

Dosierung von ASPIRIN® Migräne

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

AlterEinzeldosisTagesgesamtdosis
Erwachsene2 Brausetabletten6 Brausetabletten

Dauer der Anwendung
Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4 - 8 Stunden bis zu 3 x täglich eingenommen werden.
Die Tagesgesamtdosis darf dabei jedoch nicht überschritten werden.
Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.

Bei Überdosierung:
Ohrensausen (Tinnitus), Hörstörungen, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer schweren Vergiftung sein.

Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt.
Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung / Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Wechselwirkungen von ASPIRIN® Migräne

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit dem Arzneimittel beeinflusst werden.

Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:

- Blutgerinnungshemmende (z.B. Cumarin, Heparin) und blutgerinnselauflösende Arzneimittel:

Acetylsalicylsäure kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer Blutgerinnsel auflösenden Behandlung eingenommen wurde. Daher müssen Sie, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgeführt werden soll, auf Zeichen äußerer oder innerer Blutung (z. B. blaue Flecken) aufmerksam achten.

- Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer), z. B. Ticlopidin, Clopidogrel:

erhöhtes Risiko für Blutungen.

- Andere schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Analgetika / Antiphlogistika) bei Dosierungen ab 6 Kautabletten pro Tag und mehr:

erhöhtes Risiko für Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich.

- Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison):

erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.

- Alkohol:

das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen ist erhöht.

- Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzkraft).

- Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika):

der Blutzuckerspiegel kann sinken.

- Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).

- Valproinsäure (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns [Epilepsie]).

- Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen):

das Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich steigt.

 

Abschwächung der Wirkung:

- Diuretika (Arzneimittel zur Förderung der Harnausscheidung) bei Dosierungen ab 6 Kautabletten pro Tag und mehr.

- ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel) bei Dosierungen ab 6 Kautabletten pro Tag und mehr.

- Harnsäureausscheidende Gichtmittel (z. B. Probenecid, Benzbromaron).

Nebenwirkungen von ASPIRIN® Migräne

Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungenhaben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten.

Die Häufigkeitsangaben, die über Einzelfälle hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung der maximalen Tagesdosis von 3 g Acetylsalicylsäure.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Häufig

- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen.

Gelegentlich

- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen.

Selten

- schwerwiegende Blutungen wie z. B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (Antikoagulantien), die in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich sein können.

- Magen-Darmblutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen, welche Zeichen einer schweren Magenblutung sein können, müssen Sie sofort den Arzt benachrichtigen.

- Magen-Darmgeschwüre, die sehr selten zu einem Durchbruch führen können.

- Überempfindlichkeitsreaktionen der Atemwege, des Magen-Darm-Bereichs und des Herz-Kreislauf-Systems, vor allem bei Asthmatikern. Folgende Krankheitsmerkmale können auftreten: z. B. Blutdruckabfall, Anfälle von Atemnot, Entzündungen der Nasenschleimhaut, verstopfte Nase, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (QuinckeÖdem).

- Überempfindlichkeitsreaktionen wie schwere Hautreaktionen (bis hin zu schweren fieberhaft verlaufenden Hautausschlägen mit Schleimhautbeteiligung [Erythema exsudativum multiforme]).

- Magen-Darm-Entzündungen.

Sehr selten

- Erhöhungen der Leberwerte.

Häufigkeit nicht bekannt

- Blutungen wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen oder Blutungen der Harn ableitenden Wege und der Geschlechtsorgane mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.

- Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus) und geistige Verwirrung können Anzeichen einer Überdosierung sein.

Wenn Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, sollten Sie das Arzneimittel nicht weiter einnehmen.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.

Gegenanzeigen zu ASPIRIN® Migräne

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Acetylsalicylsäure, andere Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile sind;
- wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen (Salicylate oder andere nichtsteroidale Entzündungshemmer) mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich reagiert haben;
- bei akuten Magen- und Darmgeschwüren;
- bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung;
- bei Leber- und Nierenversagen;
- bei schwerer, nicht durch Medikamente eingestellter Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz);
- wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen;
- in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft.

Schwangerschaft und Stillzeit zu ASPIRIN® Migräne

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollten Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.

Wenden Sie sich daher unbedingt vor einer Einnahme des Arzneimittels an Ihren Arzt.

In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Acetylsalicylsäure, den Wirkstoff des Arzneimittels, wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind vor und während der Geburt, nicht einnehmen.

Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nichtsteroidale Entzündungshemmer), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Medikamentes umkehrbar (reversibel).

Stillzeit

Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über.

Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei gelegentlicher Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich.

Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme hoher Dosen sollten Sie jedoch abstillen.

Anwendung zu ASPIRIN® Migräne

Lösen Sie die beiden Brausetabletten in einem Glas Wasser auf und trinken Sie den gesamten Inhalt des Glases.

Patientenhinweise zu ASPIRIN® Migräne

Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
- bei Überempfindlichkeit gegen andere Schmerzmittel (Analgetika) / Entzündungshemmer (Antiphlogistika) / bestimmte Arzneimittel gegen Rheuma (Antirheumatika) oder andere Allergie auslösende Stoffe;
- bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber), Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegserkrankungen;
- bei gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln;
- bei Magen- oder Darmgeschwüren oder Magen-Darmblutungen in der Vorgeschichte;
- bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion;
- vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. Ziehen eines Zahnes); es kann zur verstärkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie das Arzneimittel eingenommen haben.

Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme führen und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können.
Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.

Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei entsprechend gefährdeten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Kinder und Jugendliche

Das Arzneimittel soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken.

Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Aufbewahrung
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

http://www.pharmadata.de/pdf/beipackzettel/ext/0958298/Beipackzettel-ASPIRIN-Migrne-24-St.pdf