| PZN | 02517204 |
| Производитель | Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. K |
| Форма | Капли оральные |
| Ёмкость | 30 ml |
| Рецепт | нет |
|
8.97 €
|
Anwendungsgebiete
Zur kurzzeitigen Anwendung bei Reizhusten. Die Anwendungsdauer darf in der Regel 2 Wochen nicht überschreiten
Dosierung,
Art und Dauer der Anwendung
Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren beträgt die Einzeldosis 20 bis 30 mg Pentoxyverin. Diese Dosis kann alle 6 bis 8 Stunden wiederholt eingenommen werden. Die Tagesmaximaldosis beträgt
120 mg Pentoxyverin. Bei Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren beträgt die Tagesdosis 1 bis 2 mg Pentoxyverin/kg Körpergewicht. Bei jüngeren Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren beträgt die Tagesdosis 0,5 bis 1 mg Pentoxyverin/ kg Körpergewicht; diese Dosis soll nicht überschritten werden.
Hieraus ergeben sich die folgenden Dosierungsempfehlungen:
Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren nehmen Sedotussin® Hustenstiller Tropfen gemäß ihrem Körpergewicht ein. Die Einzeldosen sind dabei gleichmäßig über den Tag zu verteilen:
| Körpergewicht des Kindes | Tägliche Tropfenanzahl | Entsprechend Tagesdosis Pentoxyverin |
| 11 bis 13kg | 3-mal 4 bis 4-mal 5 | 7 bis 11mg |
| 13 bis 15kg | 3-mal 4 bis 4-mal 6 | 8 bis 13mg |
| 15 bis 17kg | 3-mal 5 bis 4-mal 6 | 9 bis 15mg |
| 17 bis 19kg | 3-mal 6 bis 4-mal 7 | 10 bis 16mg |
| 19 bis 21kg | 3-mal 6 bis 4-mal 8 | 11 bis 19mg |
| 21 bis 23kg | 3-mal 7 bis 4-mal 9 | 12 bis 21mg |
| 23 bis 25kg | 3-mal 8 bis 4-mal 10 | 13 bis 23mg |
| über 25 kg | 3-mal 8 bis 4-mal 11 | 14 bis 25mg |
| Körpergewicht des Kindes | Tägliche Tropfenanzahl | Entsprechend Tagesdosis Pentoxyverin |
| 16 bis 18 kg | 3-mal 11 bis 4-mal 13 | 19 bis 30mg |
| 18 bis 20 kg | 3 mal 12 bis 4-mal 15 | 21 bis 35mg |
| 20 bis 22 kg | 3-mal 13 bis 4-mal 17 | 23 bis 38mg |
| 22 bis 24 kg | 3-mal 14 bis 4-mal 19 | 25 bis 43mg |
| 24 bis 26 kg | 3-mal 16 bis 4-mal 20 | 27 bis 46mg |
| 26 bis 28 kg | 3-mal 16 bis 4-mal 22 | 28 bis 51mg |
| 28 bis 30 kg | 3-mal 17 bis 4-mal 25 | 30 bis 56mg |
| 30 bis 32 kg | 3-mal 19 bis 4-mal 26 | 32 bis 58mg |
| 32 bis 34 kg | 3-mal 20 bis 4-mal 28 | 34 bis 63mg |
| 34 bis 36 kg | 3-mal 21 bis 4-mal 29 | 36 bis 66mg |
| 36 bis 38 kg | 3-mal 22 bis 4-mal 31 | 38 bis 71mg |
| 38 bis 40 kg | 3-mal 25 bis 4-mal 34 | 42 bis 76mg |
Zur kurzzeitigen Anwendung bei Reizhusten bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren
Hinweis: Die Anwendungsdauer darf in der Regel 2 Wochen nicht überschreiten. Wenn der Husten länger anhält, ist eine genaue Abklärung der Krankheitsursache durch Ihren behandelnden Arzt erforderlich.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren nehmen das Arzneimittel gemäß ihrem Körpergewicht ein. Die Einzeldosen sind dabei gleichmäßig über den Tag zu verteilen:
11 - 13 kg: 3-mal täglich 4 - 6 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
13 - 15 kg: 4-mal täglich 3 - 5 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
15 - 17 kg: 3-mal täglich 5 - 8 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
17 - 19 kg: 3-mal täglich 5 - 9 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
19 - 21 kg: 3-mal täglich 6 - 10 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
21 - 23 kg: 3-mal täglich 7 - 11 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
23 - 25 kg: 4-mal täglich 5 - 9 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
über 25 kg: 3-mal täglich 8 - 13 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren nehmen das Arzneimittel ebenfalls gemäß ihrem Körpergewicht ein. Die Einzeldosen sind dabei gleichmäßig über den Tag zu verteilen:
16 - 18 kg: 3 - 4-mal täglich 10 - 12 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
18 - 20 kg: 3 - 4-mal täglich 11 - 14 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
20 - 22 kg: 3 - 4-mal täglich 12 - 15 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
22 - 24 kg: 3 - 4-mal täglich 13 - 17 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
24 - 26 kg: 3 - 4-mal täglich 14 - 18 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
26 - 28 kg: 3 - 4-mal täglich 15 - 20 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
28 - 30 kg: 3 - 4-mal täglich 16 - 22 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
30 - 32 kg: 3 - 4-mal täglich 17 - 23 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
32 - 34 kg: 3 - 4-mal täglich 18 - 25 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
34 - 36 kg: 3 - 4-mal täglich 19 - 26 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
36 - 38 kg: 3 - 4-mal täglich 20 - 28 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
38 - 40 kg: 3 - 4-mal täglich 22 - 30 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren nehmen 3 - 4-mal täglich 30 - 45 Tropfen (entsprechend 57 - 114 mg Pentoxyverin) ein.
Behandlungsdauer:
Das Arzneimittel darf ohne Zustimmung Ihres Arztes nicht länger als 2 Wochen eingenommen werden. Wenn der Husten länger anhält, ist eine genaue Abklärung der Krankheitsursache durch Ihren Arzt erforderlich. In Ausnahmefällen, z.B. bei geschwulstbedingtem Reizhusten, können die Tropfen bei guter Verträglichkeit länger gegeben werden.
Überdosierung:
Bei Einnahme erheblich zu hoher Arzneimengen kommt es zu Benommenheit, Übelkeit und anticholinergen Effekten wie Harnverhalt, Mundtrockenheit, erhöhter Augeninnendruck, Hauttrockenheit, Durst, Gesichtsrötung, beschleunigter Herztätigkeit, Kurzatmigkeit, Erweiterung der Pupillen, Verschwommensehen, Fieber, eingeschränkter Darmbewegung, motorischer Unruhe, Krampfanfällen, Erregtheit, Halluzinationen, Bewusstlosigkeit und erhöhtem Blutdruck. Eine Verminderung der zentralnervösen Funktionsfähigkeit und des Atemantriebs ist ebenfalls möglich, insbesondere bei Kindern.
Rufen Sie in solch einem Fall den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe, der über die weiteren medizinischen Maßnahmen entscheiden wird.
Vergessene Einnahme:
Die Einnahme wird unverändert weitergeführt. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Therapieabbruch:
Bei einer Unterbrechung der Behandlung oder einem vorzeitigen Therapieende sind keine Besonderheiten zu beachten.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die sedierende oder auch atemdepressive Wirkung von zentraldämpfenden Arzneimitteln (z.B. Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Mittel gegen Allergien (Antihistaminika) und von Alkohol kann durch die gleichzeitige Einnahme verstärkt werden.
Das Arzneimittel sollte nicht zusammen mit anderen Medikamenten angewandt werden, die über eine Veränderung der Erregungsleitung am Herzen Herzrhythmusstörungen auslösen können (Verlängerung der QT-Zeit im EKG). Zu diesen gehören zum Beispiel: Erythromycin, Clarithromycin, Sotalol, Terfenadin und Amiodaron, Moxifloxacin und andere Antibiotika der Chinolongruppe. Bitte fragen Sie lhren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie zurzeit eines der Medikamente dieser Gruppe einnehmen.
Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Nehmen Sie keinen Alkohol zu sich, da dies in Verbindung mit dem Arzneimittel die normalen Bewegungsabläufe erheblich beeinträchtigt.
Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Erkrankungen des Nervensystems:
Gelegentlich: Schläfrigkeit
Sehr selten: niedriger Blutdruck (Hypotonie), Krampfanfälle (insbesondere bei Kleinkindern). Kleinkinder sind deshalb sorgfältig zu beobachten.
Augenerkrankungen:
Nicht bekannt: Verschwommensehen
Erkrankungen der Atemwege, des oberen und unteren Brustraums:
Sehr selten: Atemstillstand (Apnoe), Atemnot (Dyspnoe), Verminderung der Atmung (Atemdepression) insbesondere bei Kleinkindern und Atembeschwerden. Kleinkinder sind deshalb sorgfältig zu beobachten.
Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes:
Häufig: Oberbauchschmerzen, Durchfall, Mundtrockenheit, Übelkeit, Erbrechen
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Sehr selten: Schwellungen im Kopf-Hals-Bereich (angioneurotisches Ödem), Juckreiz, Ausschlag (Exanthem), Nesselsucht, Hautentzündung
Nicht bekannt: flüchtiger Hautausschlag
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
Gelegentlich: Müdigkeit mit Erschöpfung
Erkrankungen des Immunsystems:
Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock
Psychiatrische Erkrankungen:
Nicht bekannt: Ruhelosigkeit, Halluzinationen, Verwirrtheit
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Das Arzneimitte darf nicht eingenommen werden:
- Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Pentoxyverin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
- Von Kindern unter 2 Jahren.
- Bei gestörter Atmung (Ateminsuffizienz) oder Dämpfung des zentralen Nervensystems.
- Bei Funktionsstörungen der Leber (Leberinsuffizienz).
- Während der Schwangerschaft.
- Während der Stillzeit.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, weil hierfür keine genügenden Erfahrungen vorliegen. Bei versehentlicher Anwendung während der Schwangerschaft ist nicht mit einer Schädigung des ungeborenen Kindes zu rechnen, dennoch sollten Sie die Behandlung sofort beenden.
Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über. Das Arzneimittel darf daher aufgrund des Risikos unerwünschter Wirkungen beim gestillten Säugling während der Stillzeit nicht eingenommen werden.
Die Tropfen werden unverdünnt oder zusammen mit Flüssigkeit eingenommen
Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
- Wenn der Husten von einer ausgeprägten Schleimbildung begleitet wird oder Sie unter asthmatischem Husten leiden, weil unter diesen Umständen eine Unterdrückung des Hustens unerwünscht ist. Nehmen Sie in diesem Fall das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein.
- Bei Patienten mit Funktionsstörungen der Nieren (Niereninsuffizienz) sowie bei älteren Patienten, da für diese Patientengruppen keine ausreichenden Daten zur Anwendung vorliegen.
- Wenn Sie an erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom) oder gutartiger Vergrößerung der Prostata (Prostatahyperplasie) leiden.
- Wenn Sie unter einer Erkrankung des Herzens insbesondere Herzrhythmusstörungen leiden. Wenden Sie das Arzneimittel in diesem Fall nur in Absprache mit ihrem Arzt an.
In Einzelfällen wurden insbesondere bei Kleinkindern Krampfanfälle und eine Verminderung der Atmung gesehen, weshalb Kleinkinder bei Gabe des Arzneimittels sorgfältig zu beobachten sind. Dies gilt insbesondere für Kinder mit bekannter Krampfneigung.
Die dem Reizhusten zugrunde liegende Erkrankung sollte angemessen behandelt werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
In der Regel hat Pentoxyverin keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Bei empfindlichen Menschen oder wenn Pentoxyverin zusammen mit zentral dämpfenden Arzneimitteln oder Alkohol eingenommen wird, können die Tropfen zu Benommenheit führen. Deshalb wird besondere Vorsicht empfohlen.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Anwendungsgebiete
Zur kurzzeitigen Anwendung bei Reizhusten. Die Anwendungsdauer darf in der Regel 2 Wochen nicht überschreiten
Dosierung,
Art und Dauer der Anwendung
Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren beträgt die Einzeldosis 20 bis 30 mg Pentoxyverin. Diese Dosis kann alle 6 bis 8 Stunden wiederholt eingenommen werden. Die Tagesmaximaldosis beträgt
120 mg Pentoxyverin. Bei Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren beträgt die Tagesdosis 1 bis 2 mg Pentoxyverin/kg Körpergewicht. Bei jüngeren Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren beträgt die Tagesdosis 0,5 bis 1 mg Pentoxyverin/ kg Körpergewicht; diese Dosis soll nicht überschritten werden.
Hieraus ergeben sich die folgenden Dosierungsempfehlungen:
Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren nehmen Sedotussin® Hustenstiller Tropfen gemäß ihrem Körpergewicht ein. Die Einzeldosen sind dabei gleichmäßig über den Tag zu verteilen:
| Körpergewicht des Kindes | Tägliche Tropfenanzahl | Entsprechend Tagesdosis Pentoxyverin |
| 11 bis 13kg | 3-mal 4 bis 4-mal 5 | 7 bis 11mg |
| 13 bis 15kg | 3-mal 4 bis 4-mal 6 | 8 bis 13mg |
| 15 bis 17kg | 3-mal 5 bis 4-mal 6 | 9 bis 15mg |
| 17 bis 19kg | 3-mal 6 bis 4-mal 7 | 10 bis 16mg |
| 19 bis 21kg | 3-mal 6 bis 4-mal 8 | 11 bis 19mg |
| 21 bis 23kg | 3-mal 7 bis 4-mal 9 | 12 bis 21mg |
| 23 bis 25kg | 3-mal 8 bis 4-mal 10 | 13 bis 23mg |
| über 25 kg | 3-mal 8 bis 4-mal 11 | 14 bis 25mg |
| Körpergewicht des Kindes | Tägliche Tropfenanzahl | Entsprechend Tagesdosis Pentoxyverin |
| 16 bis 18 kg | 3-mal 11 bis 4-mal 13 | 19 bis 30mg |
| 18 bis 20 kg | 3 mal 12 bis 4-mal 15 | 21 bis 35mg |
| 20 bis 22 kg | 3-mal 13 bis 4-mal 17 | 23 bis 38mg |
| 22 bis 24 kg | 3-mal 14 bis 4-mal 19 | 25 bis 43mg |
| 24 bis 26 kg | 3-mal 16 bis 4-mal 20 | 27 bis 46mg |
| 26 bis 28 kg | 3-mal 16 bis 4-mal 22 | 28 bis 51mg |
| 28 bis 30 kg | 3-mal 17 bis 4-mal 25 | 30 bis 56mg |
| 30 bis 32 kg | 3-mal 19 bis 4-mal 26 | 32 bis 58mg |
| 32 bis 34 kg | 3-mal 20 bis 4-mal 28 | 34 bis 63mg |
| 34 bis 36 kg | 3-mal 21 bis 4-mal 29 | 36 bis 66mg |
| 36 bis 38 kg | 3-mal 22 bis 4-mal 31 | 38 bis 71mg |
| 38 bis 40 kg | 3-mal 25 bis 4-mal 34 | 42 bis 76mg |
Zur kurzzeitigen Anwendung bei Reizhusten bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren
Hinweis: Die Anwendungsdauer darf in der Regel 2 Wochen nicht überschreiten. Wenn der Husten länger anhält, ist eine genaue Abklärung der Krankheitsursache durch Ihren behandelnden Arzt erforderlich.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren nehmen das Arzneimittel gemäß ihrem Körpergewicht ein. Die Einzeldosen sind dabei gleichmäßig über den Tag zu verteilen:
11 - 13 kg: 3-mal täglich 4 - 6 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
13 - 15 kg: 4-mal täglich 3 - 5 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
15 - 17 kg: 3-mal täglich 5 - 8 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
17 - 19 kg: 3-mal täglich 5 - 9 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
19 - 21 kg: 3-mal täglich 6 - 10 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
21 - 23 kg: 3-mal täglich 7 - 11 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
23 - 25 kg: 4-mal täglich 5 - 9 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
über 25 kg: 3-mal täglich 8 - 13 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren nehmen das Arzneimittel ebenfalls gemäß ihrem Körpergewicht ein. Die Einzeldosen sind dabei gleichmäßig über den Tag zu verteilen:
16 - 18 kg: 3 - 4-mal täglich 10 - 12 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
18 - 20 kg: 3 - 4-mal täglich 11 - 14 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
20 - 22 kg: 3 - 4-mal täglich 12 - 15 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
22 - 24 kg: 3 - 4-mal täglich 13 - 17 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
24 - 26 kg: 3 - 4-mal täglich 14 - 18 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
26 - 28 kg: 3 - 4-mal täglich 15 - 20 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
28 - 30 kg: 3 - 4-mal täglich 16 - 22 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
30 - 32 kg: 3 - 4-mal täglich 17 - 23 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
32 - 34 kg: 3 - 4-mal täglich 18 - 25 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
34 - 36 kg: 3 - 4-mal täglich 19 - 26 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
36 - 38 kg: 3 - 4-mal täglich 20 - 28 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
38 - 40 kg: 3 - 4-mal täglich 22 - 30 Tropfen (tägliche Tropfenanzahl)
Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren nehmen 3 - 4-mal täglich 30 - 45 Tropfen (entsprechend 57 - 114 mg Pentoxyverin) ein.
Behandlungsdauer:
Das Arzneimittel darf ohne Zustimmung Ihres Arztes nicht länger als 2 Wochen eingenommen werden. Wenn der Husten länger anhält, ist eine genaue Abklärung der Krankheitsursache durch Ihren Arzt erforderlich. In Ausnahmefällen, z.B. bei geschwulstbedingtem Reizhusten, können die Tropfen bei guter Verträglichkeit länger gegeben werden.
Überdosierung:
Bei Einnahme erheblich zu hoher Arzneimengen kommt es zu Benommenheit, Übelkeit und anticholinergen Effekten wie Harnverhalt, Mundtrockenheit, erhöhter Augeninnendruck, Hauttrockenheit, Durst, Gesichtsrötung, beschleunigter Herztätigkeit, Kurzatmigkeit, Erweiterung der Pupillen, Verschwommensehen, Fieber, eingeschränkter Darmbewegung, motorischer Unruhe, Krampfanfällen, Erregtheit, Halluzinationen, Bewusstlosigkeit und erhöhtem Blutdruck. Eine Verminderung der zentralnervösen Funktionsfähigkeit und des Atemantriebs ist ebenfalls möglich, insbesondere bei Kindern.
Rufen Sie in solch einem Fall den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe, der über die weiteren medizinischen Maßnahmen entscheiden wird.
Vergessene Einnahme:
Die Einnahme wird unverändert weitergeführt. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Therapieabbruch:
Bei einer Unterbrechung der Behandlung oder einem vorzeitigen Therapieende sind keine Besonderheiten zu beachten.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die sedierende oder auch atemdepressive Wirkung von zentraldämpfenden Arzneimitteln (z.B. Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Mittel gegen Allergien (Antihistaminika) und von Alkohol kann durch die gleichzeitige Einnahme verstärkt werden.
Das Arzneimittel sollte nicht zusammen mit anderen Medikamenten angewandt werden, die über eine Veränderung der Erregungsleitung am Herzen Herzrhythmusstörungen auslösen können (Verlängerung der QT-Zeit im EKG). Zu diesen gehören zum Beispiel: Erythromycin, Clarithromycin, Sotalol, Terfenadin und Amiodaron, Moxifloxacin und andere Antibiotika der Chinolongruppe. Bitte fragen Sie lhren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie zurzeit eines der Medikamente dieser Gruppe einnehmen.
Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Nehmen Sie keinen Alkohol zu sich, da dies in Verbindung mit dem Arzneimittel die normalen Bewegungsabläufe erheblich beeinträchtigt.
Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Erkrankungen des Nervensystems:
Gelegentlich: Schläfrigkeit
Sehr selten: niedriger Blutdruck (Hypotonie), Krampfanfälle (insbesondere bei Kleinkindern). Kleinkinder sind deshalb sorgfältig zu beobachten.
Augenerkrankungen:
Nicht bekannt: Verschwommensehen
Erkrankungen der Atemwege, des oberen und unteren Brustraums:
Sehr selten: Atemstillstand (Apnoe), Atemnot (Dyspnoe), Verminderung der Atmung (Atemdepression) insbesondere bei Kleinkindern und Atembeschwerden. Kleinkinder sind deshalb sorgfältig zu beobachten.
Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes:
Häufig: Oberbauchschmerzen, Durchfall, Mundtrockenheit, Übelkeit, Erbrechen
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Sehr selten: Schwellungen im Kopf-Hals-Bereich (angioneurotisches Ödem), Juckreiz, Ausschlag (Exanthem), Nesselsucht, Hautentzündung
Nicht bekannt: flüchtiger Hautausschlag
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
Gelegentlich: Müdigkeit mit Erschöpfung
Erkrankungen des Immunsystems:
Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock
Psychiatrische Erkrankungen:
Nicht bekannt: Ruhelosigkeit, Halluzinationen, Verwirrtheit
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Das Arzneimitte darf nicht eingenommen werden:
- Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Pentoxyverin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
- Von Kindern unter 2 Jahren.
- Bei gestörter Atmung (Ateminsuffizienz) oder Dämpfung des zentralen Nervensystems.
- Bei Funktionsstörungen der Leber (Leberinsuffizienz).
- Während der Schwangerschaft.
- Während der Stillzeit.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, weil hierfür keine genügenden Erfahrungen vorliegen. Bei versehentlicher Anwendung während der Schwangerschaft ist nicht mit einer Schädigung des ungeborenen Kindes zu rechnen, dennoch sollten Sie die Behandlung sofort beenden.
Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über. Das Arzneimittel darf daher aufgrund des Risikos unerwünschter Wirkungen beim gestillten Säugling während der Stillzeit nicht eingenommen werden.
Die Tropfen werden unverdünnt oder zusammen mit Flüssigkeit eingenommen
Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
- Wenn der Husten von einer ausgeprägten Schleimbildung begleitet wird oder Sie unter asthmatischem Husten leiden, weil unter diesen Umständen eine Unterdrückung des Hustens unerwünscht ist. Nehmen Sie in diesem Fall das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein.
- Bei Patienten mit Funktionsstörungen der Nieren (Niereninsuffizienz) sowie bei älteren Patienten, da für diese Patientengruppen keine ausreichenden Daten zur Anwendung vorliegen.
- Wenn Sie an erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom) oder gutartiger Vergrößerung der Prostata (Prostatahyperplasie) leiden.
- Wenn Sie unter einer Erkrankung des Herzens insbesondere Herzrhythmusstörungen leiden. Wenden Sie das Arzneimittel in diesem Fall nur in Absprache mit ihrem Arzt an.
In Einzelfällen wurden insbesondere bei Kleinkindern Krampfanfälle und eine Verminderung der Atmung gesehen, weshalb Kleinkinder bei Gabe des Arzneimittels sorgfältig zu beobachten sind. Dies gilt insbesondere für Kinder mit bekannter Krampfneigung.
Die dem Reizhusten zugrunde liegende Erkrankung sollte angemessen behandelt werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
In der Regel hat Pentoxyverin keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Bei empfindlichen Menschen oder wenn Pentoxyverin zusammen mit zentral dämpfenden Arzneimitteln oder Alkohol eingenommen wird, können die Tropfen zu Benommenheit führen. Deshalb wird besondere Vorsicht empfohlen.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.